| Beelitzer Spargelstraße | |
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Die Beelitzer Spargelstraße führt auf der Bundesstraße 246 und der Landesstraße 88 von Blankensee über Beelitz bis Lehnin. Sie berührt bzw. durchquert die drei Amtsbereiche: Trebbin, Beelitz und Lehnin, die zu den Landkreisen Teltow-Fläming und Potsdam-Mittelmark gehören.
Sie
erschließt vor allem den Beelitzer Sander, der mit seinen leichten Böden
ideale Voraussetzungen für den Anbau des wohlschmeckenden Beelitzer
Spargel bietet, sowie die Nuthe-Nieplitz-Niederung und fügt sich zu großen
Teilen in den Naturpark "Nuthe-Nieplitz" ein. |
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Einheimische
und Touristen können die Spargelfelder und -höfe der Region besichtigen,
Spargel direkt am Feldrand, an der Straße, in den Orten und in Hofläden
kaufen, sich über Anbau, Ernte, Verarbeitung, Vermarktung und Zubereitung
des Produktes informieren. Entlang
der Route liegen Naturschutzkerngebiete, das Wildgehege Glauer Tal, Schloß
und Park Blankensee, die tausendjährige Spargelmetropole Beelitz mit
ihrem denkmalgeschützten mittelalterlichen Stadtkern und der weltweit
bekannten Anlage der Beelitzer Heilstätten, das berühmte
Zisterzienserkloster Lehnin, die Museen in Blankensee, Schlunkendorf, Beelitz und Beelitz-Heilstätten,
das Backofenmuseum in Emstal, Sie umfaßt mit ihren Verzweigungen in die angrenzenden Orte in Ost- West-Richtung eine breite Region, die durch eine hohe landschaftliche Vielfalt und eine breite Palette von personellen und infrastrukturellen Ressourcen und Potentialen gekennzeichnet ist. Einige Projektideen der Beelitzer Spargelstraße aus den 90-er Jahren wie das Spargelmuseum in Schlunkendorf, der Heidelbeerpark in Beelitz Heilstätten und der Spargellehr- und Wanderweg von Beelitz über Schlunkendorf und zurück nach Beelitz, wurden insbesondere mit Unterstützung des Verein Beelitzer Spargel e.V. erfolgreich realisiert. Weitere touristische Angebote wie das großräumige Wildgehege in Glau, der Findlingsgarten Kähnsdorf, ein erweitertes Radwegenetz oder neue Spargel- und Reiterhöfe in Schäpe, Beelitz und Elsholz sowie der neu gestaltete Spargelhof Klaistow mit seinen interessanten Außenanlagen gehören inzwischen zu guten Adressen in unserer Region. Durch
eine zusätzliche Kennzeichnung dieser Touristikstrecke zwischen Trebbin
und Lehnin als „Beelitzer Spargelstraße“ besteht aus Sicht vieler
Beteiligter aus Verwaltung, Naturschutz, Landwirtschaft und Gewerbe eine
noch bessere Möglichkeit, mit einem allseits bekanntem werbewirksamen
Begriff den Besuchern und Verbrauchern noch gezielter und komplexer die
vielseitigen Angebote dieser Region näher zu bringen. Die
Landschaft vor den Toren Berlins und Potsdams, die die Spargelstraße
durchzieht, zählt zu den reizvollsten Naturräumen der Mark Brandenburg.
Markante Höhenzüge mit dichten Kiefernmischwäldern, stille Seen sowie
Wiesen‑ und Luchgebiete prägen das Landschaftsbild. Die
Landschaftsschutzgebiete "Nuthetal-Beelitzer Sander" und
"Potsdamer Wald- und Seengebiet" stoßen hier direkt aneinander. Der
westliche Abschnitt der Spargelstraße führt durch die Zauche (aus dem
Slawischen: trockenes Land) und endet im Landschaftsschutzgebiet "Lehniner
Wald- und Seengebiet". Die Zauche erstreckt sich südlich der Städte
Brandenburg und Potsdam und umschließt Lehnin und Beelitz. Dieser
Landstrich hat etwas typisch Märkisches: Sand- und Heideflächen,
Kiefernwälder, vereinzelte Feuchtwiesen und am Rande eine Vielzahl von
Fließen, Gräben und Seen. Der
waldreiche Beelitzer Sander, bildet
als langgestreckte Sandwelle die topographische Schwelle zum
tiefergelegenen Havelland. Der Austausch, der hier zwischen der trockenen
Luft des sandigen Kiefernwaldes mit der feuchten Luft der angrenzenden
Niederungsgebiete vollzogen wird, hat eine besondere Luftgüte zur Folge. In
ihrem östlichen Teil führt die Spargelstraße durch das
Naturschutzgebiet "Nuthe-Nieplitz-Niederung" mit seinen großzügigen
feuchten Niederungsbereichen. Dieser Landschaftsraum besitzt eine reiche
Natur. Hier sind viele vom Aussterben bedrohte und gefährdete Tier- und
Pflanzenarten beheimatet. Die weite und offene Landschaft wird als
Durchzugsgebiet und Wanderquartier von zahlreichen Großvogelarten
genutzt. Charakteristisch
für das Gebiet sind ausgedehnte vermoorte Niederungsbereiche und flache
Talsandflächen entlang der Flußläufe von Nuthe und Nieplitz, die im Fläming
entspringen und das Gebiet nach Norden zur Havel hin entwässern. Die
Niederung weist eine Abfolge von großen Flachseen auf und wird von
Sanderflächen, hochliegenden Grundmoränenplatten und hügeligen Endmoränen
umgeben. Aber bitte - erleben Sie selbst die Reize dieser einzigartigen Landschaft! Und vor allen Dingen: lassen Sie sich Zeit, um die Schönheit der Natur und alle Angebote kennen zu lernen. Ein Besuch lohnt sich immer - wir erwarten Sie gern!
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