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Das ist Beelitzer Spargel

Willkommen in Beelitz, der Spargelstadt in Brandenburg. Seit über 150 Jahren bauen wir die edlen Stangen auf unser fruchtbaren Böden, dem Beelitzer Sander an. Bei uns in Beelitz vereinen sich Spargeltradition mit Landschaft und Kulturgut. Wir laden Sie herzlich ein unsere Stadt und unseren berühmten Beelitzer Spargel kennenzulernen.

Eröffnung des neuen Beelitzer Spargelmuseums in der Beelitzer Altstadt

Spargelgeschichte zwischen Flur und Küche

Das Beelitzer Spargelmuseum ist in der Altstadt angekommen: Seit heute hat die Remise in der Mauerstraße regulär geöffnet und entführt die Besucher in die Welt des Edelgemüses von der Nieplitz – mit vielen spannenden Exponaten, Infotafeln und einer liebevoll eingerichteten Gründerzeitküche, in der tatsächlich auch gegessen werden kann. „Mit den neuen Räumen und einem frischen Ausstellungskonzept haben wir ganz neue Möglichkeiten, den Beelitzer Spargel in all seinen Facetten für Interessierte zu beleuchten“, freut sich Jürgen Jakobs, Spargelbauer und Vorsitzender des Vereins Beelitzer Spargel e.V..

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Unterschrift im Rathaus: v.l.n.r. Jürgen Jakobs, Kordula Isermann, Kerstin Pahl, E.A. Winkelmann, Bernhard Knuth, Lutz.Pahl

Beelitzer Spargelbauern wollen für blühende Landschaft sorgen

Die Beelitzer Spargelbauern haben sich jetzt schriftlich dazu verpflichtet, Flächen für die Aussaat von Wildblumen und –kräutern zur Verfügung zu stellen. Am 12. April ist im Vorfeld der offiziellen Saisoneröffnung eine entsprechende Vereinbarung mit dem „Blühstreifen Beelitz e.V.“ unterzeichnet worden.

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Beelitzer Spargel g.g.A.

Beelitzer Spargel eine "geschützte geografische Angabe" (g.g.A.) der EU

Nach der Spreewaldgurke ist jetzt auch der Beelitzer Spargel eine sogenannte „geschützte geografische Angabe (g.g.A.)“. Einen entsprechenden Status hat die Europäische Union jetzt dem Stangengemüse von der Nieplitz zuerkannt.

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Erster Beelitzer Spargelbauer Herrmann in Bronze von Lutz Backes
Erster Beelitzer Spargelbauer Karl F. W. Herrmann
in Bronze von Künstler Lutz Backes

Beelitzer Spargel aus Tradition

Schon vor über 150 Jahren wurde in Beelitz der erste Beelitzer Spargel angebaut. Der mutige Beelitzer Ackerbürger Carl Friedrich Wilhelm Herrmann versuchte sich 1861 mit dem Experiment des Spargelanbaus. Zu dieser Zeit war das köstliche Gemüse eher unbekannt und wahrscheinlich nur auf den Tafeln feiner Gesellschaften zu finden. Doch bereits wenige Jahre danach fanden die ersten Stangen reißenden Absatz auf dem Beelitzer Markt.

In den Jahren darauf versuchten sich immer mehr Bauern mit der Kultivierung des weißen Golds. Bis zur Jahrhundertwende hatten sich die Beelitzer mit ihrem Beelitzer Spargel einen ruf weit über die Stadtgrenzen hinaus gemacht. Zur Erntesaison kamen Lastkraftwagen in die Stadt um den Beelitzer Spargel zum Berliner Zentralmarkt zu liefern. In den Jahren der deutschen Teilung geriet das Gemüse etwas in Vergessenheit und wurde erst in den frühen 90er Jahren durch findige Landwirte wiederentdeckt.

Heute gilt der Beelitzer Spargel als eine Art Wahrzeichen der Stadt, sodass die Stadt sich heute auch offiziell Spargelstadt Beelitz nennen darf.

"Der Spargel ist wahrscheinlich der König aller Gemüse; bedauerlich nur, dass seine Herrschaft so kurz währt" - Johann Wolfgang von Goethe
Spargel aus dem Spargelfeld

Wann beginnt die Beelitzer Spargelsaison?

Die Beelitzer Spargelsaison beginnt jedes Jahr im April. Wann genau der erste Beelitzer Spargel gestochen werden kann, hängt vom Wetter und den Temperaturen ab. In Beelitz eröffnen wir die Spargelsaison traditionell mit dem symbolischen Spargelanstich. Diese ehrenvolle Zeremonie findet jährlich wechselnd auf einem der Spargelhöfe des Beelitzer Spargelvereins statt.

Den Termin zum Beelitzer Spargelanstich veröffentlichen wir natürlich immer auf unserer Webseite, im Internet und in der Presse.

Spargelpflanzen wachsen auf dem Spargelfeld

Wann endet die Beelitzer Spargelsaison?

Johanni ist Schluss mit dem Beelitzer Spargelvergnügen und die Saison endet. Ab dem 24. Juni wird kein Beelitzer Spargel mehr gestochen, damit die Spargelpflanzen sich erholen können. Doch nach der Spargelsaison ist vor der Saison. Die Landwirte müssen nun die Felder pflegen und bereits für das neue Spargeljahr vorbereiten.

Uns bleibt die erwartungsvolle Vorfreude auf das kommende Jahr - die kommende Beelitzer Spargelsaison ab April mit dem köstlichen Beelitzer Spargel.

Die Beelitzer Spargelkönigin

Die bezaubernde Lara Luisa Kramer führt in diesem Jahr als Beelitzer Spargelkönigin durch die Saison. Die 22-Jährige hat schon einige Ecken der Welt gesehen, und doch gibt es für sie keinen schöneren Ort als die Beelitzer Region.

Wir freuen uns auf eine wundervolle Amtsperiode und laden Sie herzlichst ein, unsere hinreißende Beelitzer Spargelkönigin kennenzulernen.

Alles zur Beelitzer Spargelkönigin

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Dort, wo der Spargel wächst

Wir werden oft gefragt, was den Spargel aus Beelitz besonders macht. Zum einen sind das unsere erfahrenen Landwirte, die sich seit Jahren mit dem Anbau des Edelgemüses befassen. Zum anderen ist es der leichte Boden des Beelitzer Sander, der die idealen Voraussetzungen für den Spargelanbau schafft.

Beelitzer Sander im Naturpark Nuthe-Nieplitz

Das Gebiet des Beelitzer Sander erstreckt sich südlich von Potsdam rings um die Spargelstadt Beelitz. Das rund 41.651 ha umfassende Landschaftsschutzgebiet Nuthetal- Beelitzer Sander fügt sich in den Naturpark Nuthe-Nieplitz ein und bietet neben dem Nährboden für den Spargelanbau, eine erkundeswerte Landschaft aus Wälder, Flüssen und feuchten Niederungen.

Die Beelitzer Spargelstraße

Natur- und Spargelfreunde sollten einen Ausflug entlang der Spargelstraße nicht verpassen. Die Beelitzer Spargelstraße führt von Blankensee über Beelitz bis Lehnin. Entlang der Spargelstraße können Sie die Spargelfelder und -höfe der Region besichtigen, Spargel direkt am Feldrand, an der Straße, in den Orten und in Hofläden kaufen, sich über Anbau, Ernte, Verarbeitung, Vermarktung und Zubereitung des Produktes informieren.