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Die Spargelstadt - Willkommen in Beelitz

Beelitzer Altstadt von Oben
© Dennis Kaatz

Im Herzen Brandburgs, nur unweit von Berlin und Potsdam liegt die idylische Kleinstadt Beelitz. Umsäumt von Kiefernwäldern und einer verträumten Landschaft aus Wiesen und Niederungen entlang der Nieplitz ersteckt sich die 1000-jährige Stadt Beelitz mit ihren 12 Ortsteilen.

Die historische Altstadt lädt mit ihren vielen Denkmälern und liebevoll gestalteten Plätzen zu staunen und verweilen ein. Die Bürger der Stadt haben in den vergangen Jahren keine Kosten und Mühen gescheut um den Stadtkern mit seinem mittelalterlichem Grundriss zu restaurieren und erneuern. Wenn Sie sich auf die Reise nach Beelitz machen, sollte sie sich Zeit nehmen für eine vielseitige Entdeckungstour zu verträumter Landschaften, kulinarischen Erlebnissen, historischen Bauwerken und einladedenden Brandenburger Dörfern - eine Reise zwischen Tradition und Moderne.

Foto: historische Stadtansicht Beelitz - alte Stadtpfarrkirche Beelitz
historische Stadtansicht: Stadtpfarrkirche Beelitz

1000 Jahre Beelitz

Beelitz feierte im Jahr 1998 sein 1000jähriges Bestehen. Entstanden aus einer slawischen Siedlung entwickelte sich die Stadt, die reizvoll zwischen dem kiefernbestandenen Beelitzer Sander und der Flussauenlandschaft der Nieplitz liegt, zu einem lebendigen regionalen Zentrum. Vom Aufbau und den Zerstörungen, vom Leben und der Entwicklung der ehemaligen Ackerbürgerstadt ist schon viel berichtet. Die Stadt hat sich räumlich ausgedehnt, ist ihrer alten Stadtmauer entwachsen. Dennoch ist der historische Stadtkern gut erhalten und ist einer der Besuchermagnet für Touristen aus nah und fern.

Beelitz wird Spargelstadt

Den Grundstein für die Beelitzer Spargeltradition legte der Glasermeister Carl Friedrich Wilhelm Herrmann als er 1861 die ersten Acker mit Spargel bestellte. Das, bis zu diesem Zeitpunt eher in elitären Kreisen bekannte Edelgemüse fand schnell reißenden Absatz auf dem Beelitzer Markt. Bereits nach kurzer Zeit begannen weitere Bauern das seltene Gemüse in und um Beelitz anzubauen. So waren bereits kurz nach der Jahrhundertwende rund 250 Hektar mit dem edlen Spargelgewächs beplanzt. 

In den Jahren des Krieges verkümmerten große Teile der Anpflanzungen, auf Grund von Anbaubeschränkungen, da das Gemüse als zu kalorienarm galt. In den darauffolgenden Jahren verschwandt der Spargel nahezu komplett. Nur in privaten Gärten und Hinterhöfe der Beelitzer baute weiterhin das wertvolle Gemüse an.

Nach der Wiedervereinigung zog es erfahrene Spargelbauern aus anderen Teilen des Landes nach Beelitz um gemeinsam mit den ansässigen Bauern der Spargeltradition neues Leben einzuhauchen.

Heute ist Beelitz mit 1.600 Hektar Spargelanbaufläche das größte zusammenhängende Spargelanbaugebiet Brandenburgs. Seit 2013 trägt die Stadt ganz offiziel die Zusatzbezeichung Spargelstadt Beelitz.